Parallel zu den Arbeiten an seiner Dissertation am Institut für Angewandte Physik der TU Wien (siehe Literatur-Liste; Zweig „Festkörperphysik“) war Dr. Klaus Kreč im Büro für Angewandte Mathematik des Wiener Mathematikers Dr. Walter Heindl tätig.

In diesem Büro wurden entsprechend dem Wahlspruch „Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“ theoretische Grundlagen auf den verschiedensten Gebieten der technischen Naturwissenschaften (u. a. Bauphysik, Bauklimatologie, Hydrologie, Mechanik, Mathematik, Eisenbahnwesen) erarbeitet und in EDV-Programmen umgesetzt.

Dr. Klaus Kreč war im Zeitraum zwischen 1979 und 1994 im Büro für Angewandte Mathematik angestellt, lange Zeit engster Mitarbeiter von Dr. Heindl und langjähriger Leiter der Abteilung für Bauphysik dieses Büros. Nach dem Tod von Dr. Heindl im Dezember 1994 wurde das Büro für Angewandte Mathematik aufgelöst.

Dem Vermächtnis von Dr. Heindl entsprechend gingen die Rechte an allen der Bauphysik-Abteilung des Büros zuordenbaren Dinge an Dr. Klaus Kreč über. Dieser gründete in der Folge Anfang 1995 sein Büro für Bauphysik als unmittelbaren Nachfolger der Bauphysik-Abteilung des Büros für Angewandte Mathematik.

Im Büro für Bauphysik wird seither die Grundlagenforschung – insbesondere auf dem Gebiet der bauphysikalischen Wärmelehre – fortgesetzt, Programmentwicklung betrieben und der umfangreiche Schatz an know-how und EDV-Programmen aus der Zeit des Büros für Angewandte Mathematik gesichtet, gepflegt und ständig erweitert.

Zudem ist Dr. Kreč über seine Tätigkeit als Hochschullehrer an der TU Wien (www.hb2.tuwien.ac.at) und der Donau-Universität Krems (www.donau-uni.ac.at) und über laufende Projektarbeit im Bauwesen intensiv darum bemüht, sein Wissen weiter zu geben und zu einer Verbesserung der Baukultur in Hinblick auf klimagerechtes und energieeffizientes Bauen beizutragen.

Nach oben